Messkopf

Der Messkopf ist robust gebaut. Die Ethernet- Schnittstelle und die Datenleitungen zum Rechner sind anschlussfertig. Im Kamerateil ist die Ansteuer- und Ausleseelektronik, die Optik und der OCT- Sensor eingebaut. Der Sensorchip besteht aus 300 * 300 Bildelementen. Jeder Sensor hat eine eigene Optik und eine eigene Signalvorverarbeitung.

Die Sensor-Bildrate beträgt 1 Mio fps (1 Million Frames per Second), die Modulationsfrequenz der Lichtfront und die Demodulation beträgt 5 kHz. Im Interferometer sind die Pulsquelle sowie die optische Bank eingebaut. Der Messabstand liegt zwischen einigen mm bis mehreren cm. Die Einzelmesskopf-Anlage erlaubt Ihnen professionelles Arbeiten mit einem der modernsten OCT- Anlagen.

Messprozess

Eine ebene Lichtfront wird von der Lichtquelle ausgesendet. Die Lichtfront wird am Strahlteiler auf den Referenzarm geleitet und auf das Objekt (Messarm). Das am Messobjekt reflektierte und gestreute Licht gelangt über den Strahlteiler zum Sensor, nachdem die Lichtfront am Strahlteiler mit dem Licht, das vom Referenzarm reflektiert wird, interferiert. Der Sensor empfängt interferierende Lichtfronten als Funktion der Bedingungen auf dem Objekt. Unterschiede in der Oberflächengeometrie, im Material, der Streuung oder der Reflektion werden vom Detektor mit einer sehr hohen Geschwindigkeit gemessen. Der Messkopf hat die Abmessungen von 70 mm * 55 mm * 200 mm und ist etwa 500 Gramm schwer.

Im Messkopf sind eingebaut:

  • die Optik (anpassbar an die gestellte Messaufgabe)
  • die Lichtquelle zur Erzeugung der Lichtfront
  • das APS-Array (Aktiv Pixel Array) mit 300 * 300 Bildelementen
  • das Spektrometer
  • die Signalvorverarbeitung

Das OCT- Verfahren wird eingesetzt um berührungslos:

  • die Schichtdicke zu messen
  • den Brechungsindex festzustellen
  • die Rauheit, den Reflektions- oder den Absorptionsgrad zu bestimmen
  • eine Schichtablösung festzustellen
  • die geometrische Ausdehnung zu ermitteln
  • und vieles mehr

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